Wintereinbruch in Unterfranken – „Oh wie schö so a Schnee!“





Schweinfurt / Unterfranken. Es war wieder einmal so eine dieser typischen Winterüberraschungen: Früh am Morgen ein Blick aus dem Fenster – und alles war weiß. Über Nacht hatte dichter Schnee die Landschaft in eine ruhige, glitzernde Winterwelt verwandelt. Eine Menge Schnee, wie man ihn in Unterfranken schon lange nicht mehr gewohnt ist.

Unsere Hunde waren außer sich vor Begeisterung. Mit leuchtenden Augen tobten sie durch den frischen Pulverschnee, sprangen durch weiße Verwehungen und hinterließen ihre Spuren im unberührten Weiß. Für sie war der Wintereinbruch ein echtes Fest.



Die Stadtwerke teilten unterdessen mit, dass der Busverkehr eingestellt werden musste. Glatte Straßen, verschneite Fahrbahnen und schwierige Bedingungen sorgten für Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr. Kurzzeitig machte sich sogar so etwas wie Unruhe breit – doch Panik? Nein. In Schweinfurt und Umgebung wusste man schnell: Es ist einfach wieder einmal Winter in Unterfranken.

Die Reaktionen könnten kaum unterschiedlicher sein:

  • Kinder jubeln, freuen sich über Schneeballschlachten, Schlittenfahrten und weiße Pausenhöfe.

  • Hausmeister fluchen über vereiste Wege, endloses Schneeschippen und frühe Arbeitseinsätze.

  • Skifahrer jubeln, denn endlich gibt es wieder echte Winterstimmung und Schneeverhältnisse, die Lust auf Bewegung machen.

Zwischen all dem Chaos, der Freude und dem Organisieren des Alltags liegt dieser besondere Zauber, den nur ein plötzlicher Wintereinbruch mit sich bringt: gedämpfte Geräusche, funkelnde Landschaften, rote Wangen und der Duft von kalter, klarer Luft.

Unterfranken zeigt sich für einen Moment von seiner stillen, märchenhaften Seite.

Winter in Unterfranken.

Oh wie schö so a Schnee!













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