Schonungen bekommt ein weiteres Feuerwehrfahrzeug

Das Feuerwehrboot für die Schonunger Wehr wurde erst im letzten Jahr angeschafft und soll am Mainabschnitt zwischen Schweinfurt und Haßfurt zum Einsatz kommen. Jetzt steht schon die nächste weitere Anschaffung mit einem Kommandofahrzeug für die Schonunger Wehr an. (Foto Thomas Wittman


Kommandofahrzeug soll Transportkapazitäten erhöhen

Die Feuerwehren und damit die Sicherheit der Bevölkerung haben weiterhin hohe Priorität in Schonungen. Eine regelrechte Investitionsoffensive sorgte dafür, dass der Fuhrpark an Einsatzfahrzeugen grundlegend erneuert und modernisiert wurde. Heute verfügt Schonungen als flächengrößte Kommune des Landkreises mit seinen Ortsteilen vergleichsweise über so viele moderne Feuerwehrautos und Rettungskräfte, wie eine Kleinstadt. Millionen von Euro wurden zuletzt in den Neubau von Feuerwehrgerätehäusern gesteckt und auch in die persönliche Schutzausrüstung, in den Maschinen- und Fuhrpark wurde kräftig investiert.

Jetzt hat sich das Ratsgremium mit einer weiteren Anschaffung beschäftigt: Nachdem in Schonungen zuletzt ein neues Feuerwehrboot und das Tanklöschfahrzeug TLF-4000 des Landkreises zusätzlich stationiert wurden, ging es nun um ein Kommandofahrzeug für die Feuerwehrführung, wie Bürgermeister Stefan Rottmann mitteilt.

Im Kern geht es darum, im Einsatzfall schnellstmöglich viele Feuerwehrkameraden an den Einsatzort zu bringen. Es werden also weitere Transportkapazitäten benötigt. 45.000 Euro sollen maximal für das neue Einsatzfahrzeug bereitgestellt werden. Untergestellt werden soll das Fahrzeug in der vorhandenen Feuerwehrgarage. Zusätzlich baut Schonungen in Kürze noch einen weiteren provisorischen Stellplatz an, um das MZF-Einsatzfahrzeug unterzustellen, das dem TLF-4000 und dem Feuerwehrboot weichen musste. Die Anschaffungskosten und der laufende Aufwand des neuen TLF-4000 (Wert etwa 400 000 Euro) wurden vom Landkreis übernommen, deswegen spart Schonungen unterm Strich auch beachtliche Gelder ein. Auch der Rüstwagen in Schonungen gehört zur Fahrzeugflotte des Landkreises. Das alte TLF der Gemeinde konnte inzwischen erfolgreich versteigert werden – die Einnahmen sollen für die Neuanschaffung des Kommandofahrzeugs genutzt werden.

Die Schonunger Wehr zeigte sich dankbar über die jüngste Entscheidung im Rat, schließlich verzeichnete man 2025 die höchste Anzahl an Einsätzen, die jemals gezählt wurde. Vor allem auch das Wetter spielt verrückt und es gibt zunehmend Wetterextreme, die die Feuerwehren herausfordern, erklärt Bürgermeister Stefan Rottmann. Es gibt aber auch in der Großgemeinde mit der Bahn, der Bundesstraße, Autobahn, dem Main und ausgedehnten Wäldern viele Gefahrenpotenziale, die es einzukalkulieren gilt.



Demzufolge wurden in den vergangenen Jahren neue Fahrzeuge für Löffelsterz (MLF), Forst (TSF), Hausen (TSF-L), Reichmannshausen (TSF-L) und Abersfeld (TSF-L) angeschafft, wie Bürgermeister Stefan Rottmann aufzählt. Dazu auch noch ein Verkehrsleitanhänger und eine leistungsfähige Schlauchwaschanlage. Zudem wurde ein Beschluss gefasst, die vereinseigenen Feuerwehrfahrzeuge noch stärker als bisher zu unterstützen, so Rottmann. In Marktsteinach und Hausen wurden neue MTWs in den Dienst gestellt, die federführend durch den Feuerwehrverein beschafft wurden. In Mainberg folgt ein weiteres Fahrzeug offiziell im Mai, wie es aus der Jahreshauptversammlung heißt.

Foto: Das Feuerwehrboot für die Schonunger Wehr wurde erst im letzten Jahr angeschafft und soll am Mainabschnitt zwischen Schweinfurt und Haßfurt zum Einsatz kommen. Jetzt steht schon die nächste weitere Anschaffung mit einem Kommandofahrzeug für die Schonunger Wehr an. (Foto Thomas Wittman


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