Stellungnahme von OB-Kandidatin Sandra Grätsch zum Artikel von Herrn Labus

 



Herr Labus zeichnet ein düsteres Bild von Schweinfurt – eines, das ich so nicht stehen lassen möchte. Ja, wir haben in unserer Stadt Probleme mit Drogenhandel und auffälligen Gruppen. Und ja, es muss härter durchgegriffen werden, wenn Gesetze gebrochen werden.
Aber: Schweinfurt ist keine unsichere Stadt – und es ist gefährlich, mit Angst Politik zu machen.

Ich stehe für klare Kante gegen Kriminalität.
Wer mit Drogen handelt, wer andere bedroht oder belästigt, der muss die volle Härte des Gesetzes spüren. Da gibt es keine Toleranz. Unsere Polizei leistet hervorragende Arbeit – sie braucht Rückendeckung und Unterstützung, nicht Misstrauen und Schwarzmalerei.

Gleichzeitig dürfen wir nicht alle Menschen über einen Kamm scheren. Viele, die in der Innenstadt leben oder dort unterwegs sind, haben mit diesen Problemen nichts zu tun. Ich kenne selbst junge Frauen und Töchter, die sich in Schweinfurt sicher fühlen. Sie genießen unsere Stadt – und das ist gut so!

Das Stadtbild ist besser, als es geredet wird.
Wir sollten nicht nur über Probleme sprechen, sondern auch über das, was funktioniert: engagierte Bürger, lebendige Plätze, neue Ideen für eine attraktive Innenstadt. Sicherheit und Lebensqualität gehören zusammen – das eine darf das andere nicht verdrängen.

Ich will ein Schweinfurt, das konsequent gegen Kriminalität vorgeht, aber gerecht und menschlich bleibt.
Eine Stadt, die schützt, statt Angst zu schüren – und die klar sagt:
👉 Drogenhandel raus aus Schweinfurt!
👉 Mehr Präsenz, mehr Ordnung, mehr Sicherheit – aber ohne Vorurteile.

Schweinfurt kann sicher, stark und lebenswert sein – wenn wir mit Verstand, Herz und Entschlossenheit handeln.



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