Antrag einer Machbarkeitsstudie für das Sachs-Stadion


Unverhofft kommt oft, damit dies aber gerade nicht der Stadt Schweinfurt in Bezug auf ihr Sachs-Stadion passiert, beantragen die CSU-Stadträte Dr. Bernd Weiß und Stefan Funk 45.000 Euro in den Haushalt 2019 für eine Machbarkeitsstudie für das Sachs-Stadion einzustellen. Denn bei der
spielerischen Situation des 1. FC Schweinfurt 1905 sei es nicht abwegig, dass dieser von der Regionalliga Bayern in die 3. Bundesliga in den nächsten Jahren aufsteigen könnte, so die CSU-Stadträte.



Da der 1. FC Schweinfurt 1905 das Stadion für seinen Spielbetrieb nutzt und sich mit einem Aufstieg in die 3. Bundesliga erhöhte Anforderungen an die Spielstätte aus den Richtlinien des DFB bzw. DFL ergeben, sollten hier rechtzeitig Maßnahmen getroffen werden. Hinzu kommt noch, dass das Sachs-Stadion unter Denkmalschutz steht und die Stadt auch deshalb eine Machbarkeitsstudie für die entsprechenden Maßnahmen innerhalb des Stadions nicht auf die lange Bank schieben sollte. Denn bei denkmalgeschützten Gebäuden bzw. Einrichtungen müssen besondere Vorgaben bzw. Schritte eingehalten werden, die einen Planungsprozess gegeben falls verzögern können, so Funk und Weiß weiter.

Auch für die Planungen rundum die Landesgartenschau 2026 wäre eine frühe Machbarkeitsstudie sinnvoll, denn so könnte gleichzeitig noch untersucht werden, ob es sich bei einem möglichen Stadionausbau um ein sogenanntes „Korrespondenzprojekt“ zum unmittelbar benachbarten Gartenschaugelände handelt und es somit eine erhöhte Förderung seitens des Freistaats Bayern gäbe, geben Funk und Weiß zu bedenken.





Die CSU-Stadträte betonen, dass die Studie keine Verpflichtungserklärung der Stadt beinhalten oder Zusagen vorwegnehmen sollte. Es könnte ja auch sein, dass die Studie zu dem Ergebnis kommt, dass der Denkmalschutz einem ligagerechten Ausbau des Sachs-Stadions im Wege stehe und sich deshalb der 1. FC Schweinfurt 1905 im Falle eines Aufstiegs eine andere Spielstätte suchen müsse. Auch hierfür brauche der Verein genügend Vorlauf.





Kommentar:



Es wäre auch langsam einmal angebracht den Namen zu ändern und den SS Willy wegzulassen



L.o.G.


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