Schweinfurt: Bayerische Justiz plant Neubauvorhaben in Schweinfurt / Gerolzhofen bleibt als Justizstandort erhalten


Bayerische Justiz plant Neubauvorhaben in Schweinfurt / Gerolzhofen bleibt als Justizstandort erhalten und erhält Zentralarchiv für die Schweinfurter Justiz / Justizminister Bausback und Innen-Staatssekretär Eck: "Ein starkes Signal für die Justiz in Unterfranken!"

Die bayerische Justiz plant in den kommenden Jahren am Justizstandort Schweinfurt kräftige Investitionen. Staatsminister Bausback: "Die Schweinfurter Justiz soll ein modernes Justizzentrum erhalten, in dem alle Justizbehörden an einem Ort konzentriert werden. Direkt neben dem historischen Justizpalast an der Rüfferstraße wollen wir einen Neubau errichten, in dem das Amtsgericht sowie sämtliche Sitzungssäle der Schweinfurter Justiz Platz finden. Und wenn der Neubau steht, packen wir die Generalsanierung des Justizpalastes an. Dafür wollen wir in den kommenden Jahren einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag in die Hand nehmen!"

Staatssekretär Eck: "Ich bin hocherfreut über die Neubau- und Sanierungspläne. Und mir ist vor allem wichtig, dass der Justizstandort in Gerolzhofen nicht nur erhalten bleibt, sondern mit der neuen Funktion als Zentralarchiv auch eine Aufwertung erhält. Das ist ein deutliches Signal für den ländlichen Raum, dass wir auch dort attraktive Arbeitsplätze und Beschäftigungsmöglichkeiten haben".

Bausback und Eck teilen gemeinsam mit Schweinfurts Oberbürgermeister Sebastian Remelé und dem Ersten Bürgermeister von Gerolzhofen, Thorsten Wozniak weiter mit: "Für die Ertüchtigung des Gebäudes in Gerolzhofen investieren wir dort rund 1 Mio. Euro. Auch in Zukunft wird es einige Büros und Arbeitsplätze etwa für die Verwaltung des Archivs und Verwaltungsaufgaben in Gerolzhofen geben."

"Neu eingerichtet werden sollen künftig Rechtspflegeramtstage. Dadurch wird die Justiz auch künftig komfortabel für die Bürger in Gerolzhofen erreichbar bleiben", so Bayerns Justizminister. Gerolzhofens Bürgermeister Wozniak dazu: "Ich freue mich, dass wir gemeinsam diese Lösung finden konnten. Hiervon profitiert auch die Stadt Gerolzhofen. Die Justiz investiert und bleibt in Gerolzhofen, das ist eine gute Nachricht!"

Für den Schweinfurter Landgerichtspräsidenten Reinhard Pfingstl rückt mit den Plänen ein langjähriger Traum der Schweinfurter Justiz in greifbare Nähe: "Die Konzentration aller Behörden an einem Standort wird für die Schweinfurter Justiz erhebliche Erleichterungen bei den organisatorischen Abläufen mit sich bringen! Die derzeitige Verwendung des Gebäudes in Gerolzhofen mit nur wenigen Mitarbeitern hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend als unwirtschaftlich erwiesen. Die zukünftige Nutzung als Zentralarchiv schafft dagegen Synergieeffekte und entlastet die Baumaßnahme in Schweinfurt, weil dort weniger Archivflächen eingeplant werden müssen."

Schweinfurts OB Sebastian Remelé ist froh über die Planungen zum Justizzentrum: "Die Sanierung unseres Justizgebäudes bedeutet zusammen mit dem Neubau die Sicherung und eine erhebliche Aufwertung des Justizstandortes Schweinfurt. Doch auch städtebaulich sind die Pläne erfreulich: Mit dem Neubau gelingt ein lang ersehnter Lückenschluss in der Luitpoldstraße."

"Die Planungen werden wir nun zügig in die Wege leiten. Wenn alle betroffenen Stellen und Gremien zustimmen, können wir mit den Baumaßnahmen in Gerolzhofen schon Ende dieses Jahres und in Schweinfurt dann ab 2017 beginnen. Damit setzen wir ein starkes Signal für die Justiz in Unterfranken!", so Bausback und Eck abschließend.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium der Justiz


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