Würzburg: Neuer Schulwegplan soll Grundschulkinder besser schützen
Foto: Nadine Bernard (laut Pressemitteilung)
Würzburg: Neuer Schulwegplan soll Grundschulkinder besser schützen
Elternbeirat der Max-Dauthendey-Grundschule überprüft Schulwege und richtet acht Anlaufstellen für Kinder ein.
Würzburg. Wo können Kinder auf ihrem Schulweg sicher die Straße überqueren? Wo müssen sie besonders aufpassen? Und an wen können sie sich wenden, wenn sie unterwegs Hilfe benötigen?
Mit diesen Fragen hat sich der Elternbeirat der Max-Dauthendey-Grundschule beschäftigt und gemeinsam mit der Stadt Würzburg einen neuen Schulwegplan erarbeitet.
Der bisherige Plan war veraltet und entsprach nicht mehr der aktuellen Verkehrssituation. Deshalb überprüften Eltern sämtliche Schulwege im Stadtteil und dokumentierten mögliche Gefahrenstellen.
Der neue Plan zeigt empfohlene Wege, Fußgängerüberwege, Ampeln und besonders gefährliche Stellen. Auch der Weg zum neuen Schülerhort ist eingezeichnet.
Acht Schutzinseln bieten Kindern Hilfe
Eine Besonderheit sind acht sogenannte Schutzinseln. Dabei handelt es sich um Geschäfte, Praxen und Betriebe im Stadtteil, bei denen Kinder bei Bedarf Hilfe bekommen können – beispielsweise ein Pflaster oder die Möglichkeit, eine Toilette zu benutzen.
Die beteiligten Einrichtungen sind durch Aufkleber an ihren Schaufenstern zu erkennen.
Das Bildungsbüro der Stadt Würzburg übernahm die Gestaltung und die Druckkosten des neuen Schulwegplans.
Der Plan wird an alle Schülerinnen und Schüler verteilt und im Unterricht besprochen. So sollen die Kinder lernen, Gefahren im Straßenverkehr besser zu erkennen und ihren Schulweg möglichst sicher und selbstständig zurückzulegen.
Quelle: Stadt Würzburg, Presseinformation vom 29. Oktober 2026. Text: Margit Walch, Schulleitung.
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