Schwimmtraining gerettet: Deegenbergklinik hilft Wasserwacht und DLRG in Bad Kissingen



Von links: Moritz Diehl (Vorsitzender der Wasserwacht-Ortsgruppe Bad Kissingen), Dorothea Deeg (Geschäftsführerin der Deegenbergklinik), Claus Huber (Technischer Leiter Ausbildung DLRG) und Oberbürgermeister Dr. Dirk Vogel.

Foto: Ben Kiesel


BAD KISSINGEN. Gute Nachrichten für die Wasserrettung: Die Wasserwacht Bad Kissingen und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) können auch im Herbst und Winter 2026/2027 weiter trainieren. Möglich macht das eine Zusammenarbeit zwischen der Stadt Bad Kissingen und der Deegenbergklinik, die ihr Schwimmbad kostenfrei zur Verfügung stellt.

Ersatz gefunden, weil bisheriges Hallenbad ausfällt

Bisher nutzten die beiden Rettungsorganisationen das Hallenbad des Parkwohnstifts für ihr Training. Wegen der dortigen Umbaumaßnahmen steht es derzeit jedoch nicht zur Verfügung.

Die Stadt Bad Kissingen vermittelte deshalb eine Ausweichlösung. Die Deegenbergklinik erklärte sich bereit, beiden Organisationen feste Trainingszeiten einzuräumen.

Die Wasserwacht trainiert künftig donnerstags von 18.15 bis 21 Uhr, die DLRG freitags von 19 bis 21 Uhr. Für beide Organisationen ist die Nutzung kostenfrei.

Oberbürgermeister dankt der Klinik

„Ich freue mich sehr über die Unterstützung der Familie Deeg und der Deegenbergklinik. Mit dieser vervollständigen wir unsere Überbrückungsangebote beim Thema ‚Schwimmen‘ für die hiesigen Rettungsorganisationen“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Dirk Vogel.

Auch die Geschäftsführerin der Deegenbergklinik, Dorothea Deeg, betont die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements:

„Die Deegenbergklinik freut sich, die Stadt Bad Kissingen in der aktuellen Situation unterstützen zu können. Auf Anfrage des Oberbürgermeisters haben wir unkompliziert zugesagt, der Wasserwacht Bad Kissingen und der DLRG jeweils einmal wöchentlich kostenfreie Trainingsmöglichkeiten in der Deegenbergklinik anzubieten. Das ehrenamtliche Engagement der Hilfs- und Rettungsorganisationen schätzen wir sehr.“

Die Trainingszeiten lassen sich nach Angaben der Klinik gut in den laufenden Betrieb integrieren. Das Therapieangebot für die Rehabilitandinnen und Rehabilitanden bleibt davon unberührt.

Wichtige Unterstützung für die Wasserrettung

Für Wasserwacht und DLRG ist regelmäßiges Training eine wichtige Voraussetzung, um ihre Aufgaben im Wasserrettungsdienst erfüllen zu können.

Durch die vorübergehende Nutzung des Klinikschwimmbads können beide Organisationen ihren Trainingsbetrieb auch während der Umbauarbeiten am bisherigen Standort fortsetzen.

Quelle: Stadt Bad Kissingen | Bearbeitung: SW-N – Schweinfurter Nachrichten

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