Schwan auf ICE-Strecke bei Gemünden gerettet – 40 Minuten Sperrung
Fotoquelle: Bundespolizei
Schwan auf ICE-Strecke bei Gemünden gerettet – 40 Minuten Sperrung
Ein verletzter Schwan mitten zwischen den Gleisen einer ICE-Strecke: Am Freitag musste die Bundespolizei auf der Mainbrücke bei Gemünden am Main eingreifen. Für den gefiederten Patienten ging die Geschichte glücklicherweise glimpflich aus.
Am Freitag, 23. Oktober 2026, gegen 15 Uhr meldete die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn einen Schwan im Gleisbereich der ICE-Strecke auf der Mainbrücke in Gemünden am Main.
Eine alarmierte Streife der Bundespolizei entdeckte das offenbar verletzte Tier zwischen den beiden Gleisen. Die Beamten konnten den Schwan einfangen und aus dem Gefahrenbereich bringen.
Ab in die Tierklinik!
Anschließend übergaben die Einsatzkräfte den Schwan an eine ehrenamtliche Helferin eines Wildtierschutzvereins aus dem Landkreis Main-Spessart. Sie brachte das Tier zur Untersuchung in eine Tierklinik.
Dort gab es erfreuliche Nachrichten: Der Schwan hatte lediglich eine kleine Verletzung in der Leistengegend und eine oberflächliche Verletzung am Fuß erlitten. Knochenbrüche wurden nicht festgestellt.
Inzwischen wird der Schwan auf einer Pflegestelle des Wildtierschutzvereins versorgt und wieder aufgepäppelt.
ICE-Strecke rund 40 Minuten gesperrt
Während des Einsatzes musste die Bahnstrecke gesperrt werden. Nach der Rettung des Schwans und der Freigabe des Gleisbereichs konnte der Zugverkehr nach etwa 40 Minuten wieder aufgenommen werden.
Wichtiger Hinweis der Bundespolizei: Wer ein Tier auf Bahngleisen entdeckt, darf keinesfalls selbst in den Gleisbereich gehen. Das Betreten von Gleisanlagen ist lebensgefährlich und verboten. Stattdessen sollte umgehend der Notruf verständigt werden.
Fotos: Bundespolizei
Quelle/Textvorlage: Bundespolizei, Pressemitteilung vom 26. Oktober 2026
Redaktionelle Bearbeitung: Schweinfurter Nachrichten / SW-N-TV



Kommentare
Kommentar veröffentlichen
Vielen Dank für Ihre Nachricht . Das SW-N.TV Team