Leopoldina Schweinfurt: Dr. Thomas Musacchio wird neuer Neurologie-Chefarzt

 


Leopoldina-Geschäftsführer Jürgen Winter (rechts) begrüßt Dr. Thomas Musacchio als neuen Chefarzt der Neurologischen Klinik am Leopoldina-Krankenhaus.Foto: Julia Schüler

Neuer Chefarzt am Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt: Dr. Thomas Musacchio übernimmt die Neurologie

Schweinfurt. Wechsel an der Spitze der Neurologischen Klinik des Leopoldina-Krankenhauses: Dr. med. Thomas Musacchio übernimmt die Leitung der Fachabteilung. Der erfahrene Neurologe kommt vom Universitätsklinikum Würzburg und folgt auf Prof. Dr. René Handschu, der sich einer neuen beruflichen Herausforderung stellt.

Vom Universitätsklinikum Würzburg nach Schweinfurt

Dr. Thomas Musacchio war zuletzt als geschäftsführender Oberarzt der Neurologischen Klinik und Poliklinik am Universitätsklinikum Würzburg tätig.

Dort übernahm er unter anderem leitende Aufgaben in der neurologischen Notaufnahme, im Belegungsmanagement und im Zentrum für seltene Bewegungsstörungen.

Sein Medizinstudium absolvierte er an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie an der Universität „La Sapienza“ in Rom.

Anschließend durchlief er seine Facharztausbildung am Universitätsklinikum Würzburg und war dort über viele Jahre in unterschiedlichen ärztlichen Funktionen tätig.

Parkinson, Bewegungsstörungen und Intensivmedizin

Der neue Chefarzt bringt umfangreiche Erfahrung in verschiedenen Bereichen der Neurologie mit.

Zu seinen medizinischen Schwerpunkten gehören insbesondere Parkinson und andere Bewegungsstörungen, Neurogenetik, neurologische Palliativmedizin und Intensivmedizin.

Auch die Botulinumtoxintherapie zählt zu seinen Fachgebieten. Dabei werden gezielte Injektionen eingesetzt, um beispielsweise überaktive Muskeln bei Bewegungsstörungen oder Spastik vorübergehend zu entspannen.

Darüber hinaus verfügt Musacchio über Zusatzqualifikationen in der fachgebundenen genetischen Beratung und Intensivmedizin.

Wissenschaftlich beschäftigte er sich unter anderem mit seltenen Bewegungsstörungen, der tiefen Hirnstimulation und der Versorgung von Menschen mit neurodegenerativen Erkrankungen.

Geschäftsführer Jürgen Winter begrüßt den neuen Chefarzt

Leopoldina-Geschäftsführer Jürgen Winter freut sich über die Verstärkung:

„Mit Dr. Thomas Musacchio gewinnen wir einen fachlich hervorragend qualifizierten Neurologen, der klinisch, wissenschaftlich und organisatorisch große Erfahrung mitbringt.“

Winter sieht in dessen Erfahrung und breiter neurologischer Ausrichtung eine gute Grundlage, um die Klinik gemeinsam mit dem bestehenden Team weiterzuentwickeln.

Neue Versorgungsangebote und engere Zusammenarbeit geplant

Dr. Musacchio hat sich nach eigenen Angaben bewusst für das Leopoldina-Krankenhaus entschieden.

Er schätzt den überregionalen Ruf des Hauses, das breite medizinische Angebot und die gut aufgestellte Neurologische Klinik einschließlich der Akutgeriatrie.

Für seine neue Aufgabe hat er bereits konkrete Vorstellungen:

„Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung, gemeinsam mit den Mitarbeitenden das Behandlungsspektrum der Klinik zu erweitern, neue Versorgungsformen zu etablieren und die Neurologie und Akutgeriatrie zukunftsfest zu gestalten“, erklärt Dr. Musacchio.

Ein besonderes Anliegen ist ihm außerdem, die bestehenden Kooperationen mit dem Universitätsklinikum Würzburg weiter zu vertiefen.

Und was macht der neue Chefarzt privat?

Abseits des Klinikalltags verbringt Dr. Musacchio gerne Zeit mit seiner Frau und seinen beiden kleinen Töchtern.

Er kocht und grillt gerne mit seiner Familie, entdeckt mit seinen Kindern die Natur und schaut sich gelegentlich ein Eishockeyspiel an.

Selbst stand er früher ebenfalls auf dem Eis.

Mit dem Wechsel nach Schweinfurt beginnt für den Mediziner nun ein neues berufliches Kapitel.

Bildunterschrift: Leopoldina-Geschäftsführer Jürgen Winter (rechts) begrüßt Dr. Thomas Musacchio als neuen Chefarzt der Neurologischen Klinik.

Foto: Julia Schüler / Leopoldina-Krankenhaus

Quelle: Pressemitteilung des Leopoldina-Krankenhauses vom 21. Oktober 2026

Redaktionell bearbeitet: Schweinfurter Nachrichten – SW-N-TV

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