Gefälschtes Rezept über 7.000 Euro – Apothekerin verhindert Betrug

 

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Gefälschtes Rezept über 7.000 Euro – Apothekerin verhindert Betrug

BAD KÖNIGSHOFEN, LKR. RHÖN-GRABFELD. Eine aufmerksame Apothekenmitarbeiterin hat am Donnerstagnachmittag einen mutmaßlichen Betrugsversuch verhindert. Ein Mann wollte mit einem gefälschten Rezept ein verschreibungspflichtiges Medikament im Wert von rund 7.000 Euro erhalten. Inzwischen sitzen zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft.

Mitarbeiterin erkennt gefälschtes Rezept

Am Donnerstag gegen 15:30 Uhr legte ein Mann in einer Apotheke am Marktplatz in Bad Königshofen ein gefälschtes Rezept vor.

Die Mitarbeiterin bemerkte den möglichen Betrug und verständigte umgehend die Polizei. Die Beamten trafen kurze Zeit später ein und nahmen den 35-jährigen Tatverdächtigen mit belarussischer Staatsangehörigkeit noch vor Ort fest.

Doch damit waren die Ermittlungen nicht beendet.

Zweiter Tatverdächtiger festgenommen

Im Zuge weiterer polizeilicher Maßnahmen konnten die Beamten am Freitag einen zweiten Mann in Bad Königshofen festnehmen.

Bei ihm handelt es sich um einen 32-jährigen moldauischen Staatsbürger. Er steht im Verdacht, gemeinsam mit dem 35-Jährigen an dem versuchten Betrug beteiligt gewesen zu sein.

Ob die beiden Männer möglicherweise auch für weitere ähnlich gelagerte Fälle verantwortlich sind, prüfen Staatsanwaltschaft und Polizei derzeit.

Beide Männer in Untersuchungshaft

Auf Weisung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wurden beide Tatverdächtigen jeweils am Tag nach ihrer Festnahme einem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Dieser erließ gegen die beiden Männer Untersuchungshaftbefehle, unter anderem wegen des dringenden Tatverdachts des Betrugs und der Urkundenfälschung.

Anschließend wurden die 32 und 35 Jahre alten Männer in verschiedene Justizvollzugsanstalten gebracht.

Dank der Aufmerksamkeit der Apothekenmitarbeiterin konnte der mutmaßliche Betrug rechtzeitig gestoppt werden.

Die Ermittlungen dauern an. Für beide Männer gilt die Unschuldsvermutung.


Quelle/Textvorlage: Polizeipressebericht

Redaktionelle Bearbeitung: Schweinfurter Nachrichten / SW-N-TV

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