FDP Unterfranken: Weniger Bürokratie und klare Absage an AfD
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| Symbolbild SW-N Beitrag FDP |
FDP Unterfranken fordert weniger Bürokratie, bezahlbaren Wohnraum und klare Abgrenzung zur AfD
KARLSTEIN AM MAIN / UNTERFRANKEN. Weniger Bürokratie, bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt, mehr Wohnraum und eine stärkere Wirtschaft: Auf ihrem Bezirksparteitag in Karlstein am Main hat die FDP Unterfranken mehrere Reformforderungen beschlossen. Gleichzeitig bekräftigten die Liberalen ihre Ablehnung einer Zusammenarbeit mit der AfD.
Mehr Chancen durch Bildung, Arbeit und Eigeninitiative
Unter dem Motto „Mehr Lebenschancen statt Stillstand und Abschottung“ setzt sich die FDP Unterfranken dafür ein, dass Menschen unabhängig von ihrer Herkunft durch Bildung, Arbeit und eigene Initiative gesellschaftlich aufsteigen können.
Nach Auffassung der Partei braucht es dafür eine wettbewerbsfähige Wirtschaft, einen handlungsfähigen Staat und faire Aufstiegschancen.
Diese Reformen fordert die FDP
Auf dem Bezirksparteitag wurden mehrere politische Forderungen beschlossen:
Abbau bürokratischer Hürden
Erleichterung bei der Schaffung von Wohnraum
Praxisnähere Zuwanderung von Fachkräften
Begrenzung der Kreisumlage auf 45 Prozent
Stärkere Zusammenarbeit durch regionale Krankenhausverbünde
Mehr Freiräume für die Landwirtschaft
IHK-Präsidentin spricht über Wirtschaft und Staatsfinanzen
Als Gastrednerin nahm Dr. Heike Wenzel, Präsidentin der IHK Aschaffenburg, am Bezirksparteitag teil.
Sie betonte die Bedeutung solider Staatsfinanzen und eines Staates, der den Unternehmen wieder mehr Vertrauen entgegenbringt.
Leistung und Unternehmertum müssten sich nach ihrer Auffassung wieder stärker lohnen.
Karsten Klein: Deutschland soll wieder wettbewerbsfähiger werden
Karsten Klein, Co-Bezirksvorsitzender der FDP Unterfranken, formulierte die wirtschaftspolitischen Ziele seiner Partei deutlich:
„Unser Ziel ist es, dass Deutschland wieder zur wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaft der Welt wird. Wir wollen die Freiheit aus den bürokratischen Fesseln lösen. Wir verteidigen die Freiheit gegen alle Extremisten und gegen Moralapostel.“
Karl Graf von Stauffenberg schließt Zusammenarbeit mit der AfD aus
Auch Karl Graf von Stauffenberg, Co-Bezirksvorsitzender und stellvertretender Landesvorsitzender der FDP, äußerte sich zur politischen Ausrichtung der Liberalen.
Er sieht im Vertrauensverlust gegenüber der Politik einen Grund für den Zuspruch zur AfD, lehnt deren politische Lösungsansätze jedoch ab.
„Die AfD profitiert vom Vertrauensverlust in die Politik, bietet aber keine tragfähigen Lösungen. Abschottung gefährdet Wohlstand und unsere Zukunft. Die FDP setzt auf Rechtsstaat, offene Gesellschaft und konkrete Reformen. Die demokratische Mitte braucht wieder eine starke liberale Stimme. Eine Zusammenarbeit mit der AfD schließen wir weiterhin aus.“
Mit den Beschlüssen ihres Bezirksparteitags will die FDP Unterfranken ihre wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Schwerpunkte für die kommende Zeit setzen.
Quelle: Pressemitteilung der FDP Unterfranken vom 19. Oktober 2026
Redaktionell bearbeitet: Schweinfurter Nachrichten – SW-N-TV

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