Reisebericht Teil 1: Mit dem VW ID.4 entspannt Richtung Insel Poel – fast jedenfalls

 



Der erste längere Urlaub mit unserem neuen VW ID.4 führte uns an die Ostsee – genauer gesagt nach Timmendorf auf der Insel Poel. Die Vorfreude war groß, schließlich sollte es auch die erste richtige Langstreckenfahrt mit unserem Elektroauto werden. Und um es vorwegzunehmen: Die Reise war überraschend entspannt. Wäre da nicht ein etwas kurioser Ladestopp mitten in der Botanik gewesen.



Los ging es an einem Sonntag – eine gute Entscheidung. Die Straßen waren angenehm leer, der Verkehr hielt sich in Grenzen und so konnten wir ganz gelassen Richtung Norden rollen. Statt der klassischen Strecke über Hamburg oder Berlin entschieden wir uns bewusst für die Route über Magdeburg. Sie ist zwar nicht überall vollständig ausgebaut, dafür aber etwas kürzer und für uns die bessere Wahl.

Mit einem Elektroauto schaut man eben nicht nur auf die Kilometer, sondern auch auf den Energieverbrauch. Auf der Autobahn genehmigt sich unser ID.4 deutlich mehr Strom als auf Landstraßen oder gut ausgebauten Bundesstraßen. Deshalb war die Strecke durch die Mitte Deutschlands für uns der sinnvollere Kompromiss.

Ganz ohne Nervfaktor verlief die Anreise allerdings nicht. Was uns unterwegs wirklich auf die Geduldsprobe stellte, waren die zahlreichen Baustellen. Immer wieder hieß es: Tempo 50 – und das nicht nur für ein paar hundert Meter, sondern oft kilometerlang. Da zieht sich die Fahrt dann doch ganz schön in die Länge. Besonders, wenn ansonsten alles so angenehm fließt, fallen solche Abschnitte umso mehr auf.

Davon abgesehen war die Fahrt ausgesprochen ruhig. Kein Stau, kein Stress, keine Hektik – genau so stellt man sich den Start in den Urlaub vor. Der ID.4 fuhr souverän und komfortabel, sodass wir die Landschaft genießen konnten und der Weg fast schon Teil der Erholung wurde.

Fast. Denn irgendwann meldete sich der Akku – Zeit für den ersten Ladestopp. Und der entwickelte sich zu einem kleinen Abenteuer, das wir so schnell nicht vergessen werden. Statt eines gut erreichbaren Ladeparks führte uns das Navigationssystem nämlich an einen Ort, an dem wir eher mit Spaziergängern als mit Elektroautos gerechnet hätten. Mitten in der Botanik begann die Suche nach der Ladesäule – und damit die wohl kurioseste Episode unserer Anreise.

Doch dazu mehr im zweiten Teil unseres Reiseberichts.

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