Würzburg- Jetzt wird es konkret: Heute wurden die Bauantragsunterlagen für die neue Multifunktionsarena überreicht – der Startschuss für eines der ambitioniertesten Zukunftsprojekte der Region. Denn die Multifunktionsarena ist Projekt mit überregionaler Strahlkraft für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Würzburg. „Dies ist ein wichtiger Meilenstein für die Multifunktionsarena Würzburg und gleichzeitig der Beginn des formalen Genehmigungsverfahrens“, sagt Oberbürgermeister Martin Heilig, als er die Unterlagen für die Stadt in Empfang nahm: „Damit spielt Würzburg in der oberen Liga mit!“
Die Unterlagen werden digital eingereicht und umfassen die vollständigen und überarbeiteten Planungsunterlagen, die von rund 20 Fachplanungsbüros und Dienstleistern in den vergangenen Monaten erarbeitet wurden. Die Planungsarbeiten erfolgten über einen langen Zeitraum in enger und vor allem konstruktiver Abstimmung mit der Bauaufsicht und den weiteren beteiligten Fachbereichen der Stadt Würzburg.
„Wir starten nun in das formale Verfahren und sind bestrebt, dies zeitnah zu einem positiven Abschluss zu bringen. Die mit meinem Fachbereich durchgeführten intensiven Abstimmungen tragen dahingehend zu einer beschleunigten Bearbeitung bei, sodass ich zuversichtlich bin, bis Spätsommer die Baugenehmigung erteilen zu können", so Würzburgs Baureferent Benjamin Schneider.
Das Arena-Konzept wurde in den vergangenen Monaten weiter optimiert und der Plan weiter ausgearbeitet, wie Thomas Oehler, Geschäftsführer der Arena Würzburg Projektgesellschaft, betont. So ist die Arena nach den bisherigen Plänen flexibel und schnell umbaubar um verschiedene Veranstaltungsformate zu ermöglichen. Mit einer Kapazität von rund 7000 Besucherinnen und Besuchern ist sie für Konzerte, Sport- und Firmenveranstaltungen sowie Wissenschaftskongresse nutzbar.
„Dadurch, dass wir künftig die äußeren Räume noch besser nutzen können, ohne die Arena vollständig öffnen zu müssen, können wir gleichzeitig auch vielfältige andere Veranstaltungen durchführen, vom kleinen Club-Konzert bis hin zu betrieblichen Veranstaltungen“, stellt Architekt Christian Brückner das neue Konzept vor. Neben dem Aufbau der Multifunktionsarena wurden für den neuen Entwurf auch das Fassadenkonzept und die städtebauliche Einbindung weiter präzisiert und die Renaturierungsmaßnahmen berücksichtigt. Das Energiekonzept ist auf bilanziell klimaneutralen Betrieb ausgerichtet.
Aufgrund der zentralen Lage im Land und der guten Anbindung an die nationalen Fernverkehrsstrecken stellt Würzburg und somit auch die Multifunktionsarena nicht nur einen geeigneten Standort für nationale und internationale Messen dar, sondern kann auch durch zahlreiche weitere Veranstaltungen unterschiedlichster Art viele Besucherinnen und Besucher in die Stadt locken. Dabei sind die Veranstaltungsstätten wichtige Angebotsbausteine des touristischen Freizeit- und Kulturangebots in Würzburg. Der Wirtschafts-, Arbeits- und Wohnstandort Würzburg wird aufgewertet. Wie bereits das CCW, ist die Multifunktionsarena ein weiterer Standortvorteil für Unternehmen und stützt deren Wettbewerb um Fachkräfte.
Bild: Digital eingereicht: Der Bauantrag für die Multifunktionsarena. OB Martin Heilig (3.v.l.) Thomas Oehler (2.v.l.), Geschäftsführer der Arena Würzburg Projektgesellschaft, Architekt Christian Brückner (2.v.r.), Baureferent Benjamin Schneider (links) und Architektin Stephanie Sauer. Foto: Christian Weiß
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