Reisebericht Teil 4: Geschichte, Fischbrötchen und Sonnenschein in Wismar

 


Nach den ersten entspannten Urlaubstagen auf der Insel Poel stand diesmal Kultur auf dem Programm. Unser erstes Ziel war die Inselkirche in Kirchdorf – eines der bekanntesten Wahrzeichen der Insel.

Schon von Weitem ist der markante Backsteinturm zu sehen. Die Inselkirche stammt ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert und gehört zu den ältesten Bauwerken auf Poel. Im Laufe ihrer Geschichte musste sie einiges überstehen – unter anderem Stürme, Kriege und den Zahn der Zeit. Dennoch hat sie bis heute nichts von ihrer besonderen Ausstrahlung verloren. Beim Betreten der Kirche spürt man sofort die ruhige und besinnliche Atmosphäre. Es ist ein Ort, an dem man gerne einen Moment innehält und die jahrhundertealte Geschichte auf sich wirken lässt.



Nach diesem kleinen Ausflug in die Vergangenheit ging es weiter in die Hansestadt Wismar. Die Stadt liegt nur wenige Kilometer von der Insel Poel entfernt und gehört seit 2002 gemeinsam mit Stralsund zum UNESCO-Welterbe. Beim Spaziergang durch die historische Altstadt versteht man sofort, warum. Prächtige Backsteingebäude, liebevoll restaurierte Giebelhäuser, verwinkelte Gassen und der große Marktplatz erzählen von der Zeit, als Wismar eine bedeutende Stadt der Hanse war.

Für Renate stand allerdings schon vor der Ankunft fest, was als Erstes auf dem Programm stehen würde: ein Fischbrötchen am Alten Hafen. Schließlich wird in der Fernsehserie SOKO Wismar immer wieder davon geschwärmt. Vor allem Kriminalhauptkommissar Reuter scheint dort regelmäßig einzukehren – zumindest könnte man diesen Eindruck bekommen, so oft man ihn mit einem Fischbrötchen in der Hand sieht. Da wollten wir natürlich herausfinden, ob die Fischbrötchen wirklich so gut sind.

Und was sollen wir sagen? Der Test ist bestanden! Frischer Fisch, knuspriges Brötchen und dazu der Blick auf den Hafen – das gehört einfach zu einem Besuch in Wismar dazu.

Für uns war es übrigens nicht der erste Besuch in der Hansestadt. Schon einmal waren wir hier unterwegs. Damals hatte der Wettergott allerdings überhaupt kein Einsehen mit uns. Es regnete ohne Unterlass, sodass wir die Stadt nur mit Regenschirm und hochgezogenen Schultern erkunden konnten.

Diesmal meinte es das Wetter deutlich besser. Strahlender Sonnenschein, angenehme Temperaturen und eine leichte Brise sorgten dafür, dass wir die historische Altstadt und den Hafen in aller Ruhe genießen konnten. So macht ein Stadtbummel richtig Spaß. Man entdeckt immer wieder kleine Details an den alten Häusern, beobachtet das bunte Treiben in den Straßencafés und genießt einfach die besondere Atmosphäre dieser wunderschönen Hansestadt.

Am Ende des Tages waren wir uns einig: Wismar ist immer einen Besuch wert. Bei Sonnenschein zeigt die Stadt ihren ganzen Charme – und das berühmte Fischbrötchen hat unsere Erwartungen mehr als erfüllt.

Im nächsten Teil nehmen wir euch wieder mit auf die Insel Poel. Dort warten noch weitere schöne Ecken, die wir entdeckt haben. Bleibt gespannt!

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