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Foto entstand bei der Pflanzaktion der N-ERGIE in Nordheim am Main und zeigt v.l. Forstwirt Johannes Wagner, Kommunalmanager der N-ERGIE, Jürgen Lang und Nordheims Bürgermeisterin Sibylle Säger. (Foto Copyright: N-ERGIE, Andrea Rudolph)
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Spezielle Baumpflanzung in Nordheim am Main spart Kosten und Aufwand – N-ERGIE unterstützt die klimabewusste Kommune
Nordheim am Main/ Nürnberg. Wie wachsen junge Bäume ohne großen Pflegeaufwand und nachhaltig robust heran? Ein innovativer Pflanzansatz liefert konkrete Antworten für bestimmte Standorte. Die N-ERGIE unterstützt Nordheim am Main bei der Umsetzung dieses Konzepts über ihr Ökostromprodukt STROM PURNATUR.
Dieser spezielle Pflanzansatz wurde vom Weißenburger Baumschulinhaber Gerd Meyer und Forstwirt Johannes Wagner entwickelt: Innerhalb eines abgegrenzten, geschützten Bereichs von 1,25 mal 1,25 Meter Fläche – einem so genannten Affolter – werden mehrere Bäume und Begleitgrün wie Sträucher gepflanzt. Ziel ist es, natürliche Wachstumsprozesse und Synergieeffekte zwischen den Setzlingen gezielt zu nutzen, um die für den jeweiligen Standort am besten passende Baumart zu ermitteln – und langfristig hohen Aufwand zu sparen.
Obstbäume oder Schattenspender: viel Grün für wenig Pflege
Nordheim a.M. konnte zwischen drei Varianten wählen: Obstgehölze, klimaangepasste Schattenbäume oder klassische Waldbäume und sich für Obstbäume entschieden, die am Weinlehrpfad gepflanzt wurden. „Vielen Dank an die N-ERGIE für die Möglichkeit, diese Pflanzmethode kennen zu lernen und gleich zwei Mal umsetzen zu können. Wir sind sehr gespannt, welche Birnen- und Kirschensorten hier heranwachsen und in einigen Jahren auch reiche Ernte bringen werden“, so Bürgermeisterin Sibylle Säger.
Jürgen Lang, Kommunalmanager der N-ERGIE, bestätigt: „Auch wir werden die Entwicklung gespannt verfolgen und freuen uns über das Interesse der Gemeinde Nordheim am Main – ein Zeichen für Umweltbewusstsein und verantwortungsvollen Weitblick.“
Gemeinschaft fördert Wachstum und Widerstandsfähigkeit
„Wenn wir Setzlinge in Pflanzengemeinschaften statt isoliert ausbringen, profitieren sie voneinander, etwa bei der Versorgung mit Nährstoffen und Wasser“, erklärt Gerd Meyer. „Wir möchten vitale und widerstandsfähige Bäume entsprechend der örtlichen Bedingungen etablieren, und dass möglichst ohne zusätzlichen Pflegeaufwand wie Bewässerung oder Rückschnitt. Die Pflanzfläche ist ohne Kunststoffe angelegt und nutzt natürliche Materialien wie Totholz und Laub. Das reduziert Verdunstung und schafft Lebensräume für Kleintiere.“
Der Ansatz orientiert sich an natürlichen Waldstrukturen und überträgt diese auf urbane Flächen wie Straßenränder oder Parks. Durch die dichte Bepflanzung entsteht ein Mikroökosystem, das Witterungseinflüssen besser standhalten und unterschiedliche Bodenbedingungen gut ausgleichen kann.
Ökostromprodukt ermöglicht Vielfalt und Artenschutz
Jürgen Lang betonte bei der Pflanzaktion, dass die N-ERGIE teilnehmende Kommunen finanziell über die sogenannten Fördercents aus ihrem Ökostromprodukt STROM PURNATUR unterstütze. Das bedeute: Pro verbrauchter Kilowattstunde Strom fließt ein Cent in Umweltprojekte in der Region – darunter Baumpflanzungen und weitere Maßnahmen zur Förderung von Artenschutz und Biodiversität sowie Initiativen in Schulen oder Kindertagesstätten.

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