„Ungebrochene Solidarität“ am 1. Mai in Schweinfurt


SCHWEINFURT - Der DGB-Kreisverband Schweinfurt lud am Internationalen Tag der Arbeit am 1. Mai zu einer Kundgebung mit anschließendem Familienfest ein. Auf dem Schweinfurter Marktplatz sprach Bernhard Stiedl, Bayerns DGB-Vorsitzender, über das diesjährige Motto „Ungebrochene Solidarität“. Schweinfurts DGB-Kreisvorsitzender Martin Schmidl eröffnete die Kundgebung um 11 Uhr. Im Jahr der bayerischen Landtagswahl ging Stiedl auf die inhaltlichen Forderungen der Gewerkschaften an die künftige Landesregierung ein. Er befasste sich mit der Politik des bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder sowie mit der Inflationsentwicklung und den Einkommen der abhängig Beschäftigten. Von besonderer Bedeutung für die Industriestadt Schweinfurt sind die Einschätzungen des DGB zur Zukunft der heimischen Industrie. Ab 12 Uhr startete das Familienfest mit Musik von „Cräcker“ und einem reichhaltigen Verpflegungsangebot. Schweinfurt ist bunt, besonders an einem Tag wie diesem, an dem rechte Gruppen versuchen Fuß zu fassen und den 1. Mai zu einem ihrer Kampftage machen. Auf dem Marktplatz wurde eine klare Kampfansage gegen die Rechte artikuliert.

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